Vom Wort zum Buch

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Dieser Aufsatz handelt von meiner Liebe zum Schreiben und den Tipps, die ich im Laufe der Jahre lernen durfte und die ich allen Hobbyautoren verraten kann. Die Ratschläge kommen in erster Linie beim Verfassen von Romanen zum Einsatz, können aber auch für das Zu-Papier-Bringen von Kurzgeschichten angewendet werden. Ziel ist in jedem Fall die Veröffentlichung. Doch bevor wir beginnen, will ich ein paar grundsätzliche Dinge ansprechen:

 

Am Anfang war das Wort

Manche Autoren schreiben, um der Worte willen. Jeder Text, ob Geschichte, Gedicht oder ganzes Buch, wird bereitwillig mit allen Freunden und Verwandten geteilt und zur freien Verteilung zur Verfügung gestellt. Andere haben das Ziel, veröffentlicht und dadurch bekannt zu werden, vielleicht sogar ein Zubrot für ihre geistige Arbeit zu erhalten. Zur zweiten Gruppe zähle ich mich selbst, und an diese ist dieser Beitrag auch gerichtet. Als Autoren sehen wir uns allerdings einigen Problemen gegenüber, bevor wir unser eigenes Buch endlich in Händen halten können. Dies sind einige der Erfahrungen, die ich auf meiner Reise zum Buch gemacht habe.

Kurz zu mir: Der Beginn meiner schriftstellerischen Karriere startete unspektakulär. Nachdem ich mich in meiner Jugend mit Gedichten beschäftigt hatte, versuchte ich mich im Alter von achtzehn Jahren an einem Roman. Damals dachte ich nicht daran, jemals ein Buch fertig zu schreiben. Es war lediglich ein harmloses Spiel mit Worten, denn zu diesem Zeitpunkt fehlten mir zwei wichtige Dinge: Erfahrung und Ausdauer.

Erst zehn Jahre später fühlte ich mich bereit, die Reise zu beenden. Ich vollendete zwei in früheren Jahren begonnene Bücher und erfand danach die vierteilige Krimireihe Mystic Wings. Innerhalb eines halben Jahres stellte ich alle vier Teile in Rohfassung fertig. 2008 habe ich die Reihe im Selbstverlag tredition GmbH veröffentlicht. Diese Krimireihe befindet sich gerade mitten in einer neuen Überarbeitungsphase. Die Bücher werden als E-Book über kindle direct publishing bei Amazon zu kaufen sein, die Taschenbuch-Version über epubli, einen Print-on-Demand-Verlag. Außerdem erschien 2010 meine Kurzgeschichtensammlung „Arbeitsplätze“ im Testudo-Verlag. Eine meiner Kurzgeschichten hat den Weg in eine Krimianthologie geschafft.

 

Der Weg ist nicht immer das Ziel

Jede schriftstellerische Reise startet mit der Idee zu einem Buch. Danach beginnt die Phase der Planung, die wohl genauso aufregend sein kann wie die ersten Schritte einer Wanderung. Doch der Weg ist lang, der Marsch führt mich nah an meine Grenzen. Ich arbeite bis zur geistigen Erschöpfung auf ein Ziel hin. Auch wenn ich an einer Zwischenstation glaube, nicht mehr weiter zu können, gehe ich doch noch einen Schritt und taste mich zum Abgrund vor. Und dann genieße ich endlich den Ausblick mit dem Bewusstsein, dass das Ergebnis die Anstrengung wert war.

Die Idee für ein Buch allein reicht nicht. Beim Fertigstellen handelt es sich um die größte Herausforderung. Bei einem neuen Projekt komme ich meist an ein Kapitel oder eine Szene, die mir wie ein unbezwingbarer Steilhang erscheint. Ich habe gelernt, an diesen Stellen nicht aufzugeben, sie nicht einfach auszulassen, um sie zu einem günstigeren Zeitpunkt zu schreiben. Denn der kommt vielleicht nie. Ich muss auch der Versuchung widerstehen, mich auf den erreichten Zwischenstationen auszuruhen. Der Weg selbst ist nicht immer das Ziel.

Um im Schreiben mehr als ein Hobby zu sehen und Bücher fertig zu stellen, braucht man vermutlich ein gewisses Maß an Selbstaufgabe und Besessenheit. Das Schreiben muss man als Beruf sehen, bei dem manche Bereiche keinen Spaß machen, die aber einfach dazu gehören. Wenn man bedenkt, dass man neben der Schriftstellerei noch einen Brotberuf auszuüben hat, kommt einem die Angewohnheit zugute, sich in ein Problem zu verbeißen. Mit Hartnäckigkeit gelangt man zum Ziel. Und das wünsche ich allen, die versuchen, ihr Werk zu vollenden: Liebe zum Wort und jede Menge Geduld.

 

Schreiben kann man (nicht) lernen

Jeder kann schreiben. Doch wenn man den Anspruch erhebt, dass das Ergebnis einen gewissen Standard erreicht, dann können einem Ratgeber helfen, die Möglichkeiten einer Geschichte besser einzuschätzen. Ohne Zweifel funktioniert die Schriftstellerei ähnlich wie Radfahren. Die Grundlagen sollte man beherrschen, bevor man durch beständiges Üben immer besser wird. Natürlich kann man auch ein gutes Buch fertig stellen, wenn man nicht daran glaubt, etwas aus Schreibratgebern lernen zu können. Doch jeder Ratgeber, den ich gelesen habe, hat mir weitergeholfen. Jeder hat mich etwas Neues entdecken lassen. Und jeder weckte meine Phantasie. Am Meisten beeindruckt haben mich „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ von James N. Frey und „Über das Schreiben“ von Sol Stein.

Für ein erfolgreiches Werk gilt es Einzigartiges zu schaffen. Das Rad lässt sich nicht neu erfinden, doch einzigartige Charaktere sind ein guter Anfang. Ein Autor muss ein Gespür für Szenen und die Details haben, die man hervorstreichen bzw. weglassen sollte. Und das kann man sich leider nur schwer alleine beibringen, wenn man die Feinfühligkeit nicht besitzt. Wie steige ich am Besten in eine neue Szene ein, welche alltäglichen Abläufe kann ich getrost unerwähnt lassen, welche Gedanken und Überlegungen erwähne ich ausführlicher, um die Gefühle meines Protagonisten verständlich zu machen? Hat man selbst Probleme mit der Beurteilung solcher Entscheidungen, sind Schreibratgeber und Testleser von Vorteil.

 

Im Folgenden will ich auf die wichtigsten Tipps für das Schreiben eingehen. Ich habe sie zu meinen

„Acht Geboten“

zusammengefasst.

 

1. Du sollst dir Notizen machen!

Wie oft hat man Ideen, wenn man eigentlich nur schlafen möchte? Oder wenn man an der Supermarktkasse angestellt ist? Oder gerade in ein stinklangweiliges Gespräch verwickelt ist? Sie müssen alle Einfälle notieren. Alle. Selbst wenn sie nicht sofort für eine ganze Geschichte oder einen Roman verwendbar sind, können Sie sie sicher irgendwann mit einer zweiten Idee zu einem vollständigen Konzept verknüpfen.

Ist es Ihnen schon einmal passiert, dass Sie mitten in einem Roman nicht mehr wissen, welche Haar- oder Augenfarbe die Personen haben? Doch diese Details sollte ein Autor immer parat haben. Wieviel einfacher fällt es, die Informationen in den Notizen als im ganzen Text zu suchen. Sie müssen Ihre Protagonisten kennen. Dann werden sie den Autor vielleicht an der Hand in ihre persönliche Geschichte führen.

 

2. Du sollst mit dem ersten Satz deines Werkes neugierig machen!

Man hat nur eine Chance für den ersten Eindruck. Ihnen bleiben vielleicht fünf Seiten eines Romans, um Ihre Leser zu überzeugen. Bei einer Kurzgeschichte dementsprechend nur ein paar Absätze. Der Schluss eines Textes kann noch so gut sein. Wenn Sie die Leser zu Beginn langweilen, werden die es nicht würdigen können, weil sie den Text längst weggelegt haben. Wecken Sie die Neugier auf Mehr! Überraschen Sie! Provozieren Sie! Ihre Leser werden es Ihnen danken.

Nehmen wir als Beispiel eine meiner Kriminalkurzgeschichten. Der erste Satz lautet:

„Sie hasste Chrysanthemen.“

Eine unerwartete Aussage, wenn der Leser eher Mord und Totschlag erwartet. Und weiter:

„Schon aus diesem Grund durfte sie nicht sterben. Die Friedhofsblumen würden auf ihr Grab gelegt. Und das in rauen Mengen, war sie sicher. Von sicher mehr als fünfzig Menschen bei ihrem Begräbnis. Als Filialleiterin einer Bank kannte man viele Leute.“

Im ersten Absatz erfährt der Leser bereits einiges über die weibliche Hauptperson. Der Leser kennt ihren Beruf, ihre Einschätzung ihrer Wirkung auf andere Menschen und ihre Befürchtung, sterben zu müssen, sowie bekommt einen ersten Einblick in ihren Charakter. Und das, obwohl die Hauptperson eigentlich nur über Blumen spricht.

 

3. Du sollst zeigen, nicht erzählen!

Diese Regel bis in die letzte Konsequenz umzusetzen, gehört zu den schwierigsten Aufgaben. Ihr Hauptcharakter ist eine attraktive, schlanke Frau mit blonden Haaren, einer Größe von 1,80 und Kurven an den richtigen Stellen? Niemanden interessieren die reinen Fakten. Wie wäre es mit einer Beschreibung als Frau, die ihre Drinks in einer Bar nie selbst zahlen muss? In meinem Beispiel ist sie wütend. Runzelt sie die Stirn, treffen sich die Augenbrauen in der Mitte, kneift sie die Augen zusammen, wirft sie vielleicht sogar ein Glas an die Wand? Jeder wird sofort wissen, dass der romantische Abend mit ihrem Gegenüber soeben gestorben ist.

Stellen wir uns jetzt den typischen Treffpunkt von zwei Personen in einem Krimi vor: ein dunkles, schmuddeliges Lokal. Fügen wir ein paar Infos über die Umgebung ein und malen wir mit der Beschreibung gleichzeitig ein Bild des Charakters der Hauptperson. Ich könnte mir folgende Formulierung vorstellen: „Beim Eintreten wäre er beinahe eine Stufe hinuntergestolpert. Der Höhenunterschied war für seinen Zustand unzureichend angezeichnet. Wenigstens verhinderte die schummrige Beleuchtung, dass der Blick aus seinen müden, blutunterlaufenen Augen sämtliche Details der abgenutzten und zu selten geputzten Einrichtung wahrnehmen konnte. Halblaut fluchend setzte er seinen Weg fort.“

 

4. Du sollst alle deine Sinne benutzen!

Sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken: im wahren Leben benutzen wir alle fünf Sinne, um unsere Umgebung wahrzunehmen und uns in prekären Situationen zu Recht zu finden. Wieso sollten die Hauptpersonen in unseren Geschichten und Romanen dies dann nicht tun? Nutzen Sie das Fühlen, das Riechen und das Schmecken nach Möglichkeit für die Beschreibung Ihrer Szenen, um sie lebendig zu machen.

„Ihr Herz klopfte schneller, und das rasch pulsierende Blut in ihren Adern putschte sie auf. Alle ihre Sinne waren geschärft. Sie hörte die Musik und die Gespräche der anderen Kunden in dem kleinen Laden überdeutlich laut. In der durch geweitete Nasenlöcher eingesogenen Luft konnte sie den Geruch der Kosmetika, der Waschmittel und des Schweißes der Angestellten unterscheiden.“

oder:

„Ihre Nervenenden kribbelten voller Vorfreude. Die raue Oberfläche der Figur konnte sie bereits auf ihren Fingerspitzen fühlen.“

 

5. Du sollst Ecken und Kanten in deine Geschichten einbauen!

Sie wissen natürlich bereits zu Beginn, wohin die Handlung Ihres Textes führt. Manchmal ist auch für den Leser das Ende eines Textes zu erahnen. Dennoch können Sie ihn überraschen: mit den unerwarteten Reaktionen der Personen in eigentlich alltäglichen Situationen, mit schillernden Charakteren, mit den Stolpersteinen, die Sie Ihren Protagonisten in den Weg legen. Der Weg selbst ist in einer Geschichte das Ziel.

Als Beispiel, wie man eine an und für sich alltägliche Situation spannend gestalten kann, möchte ich besonders auf meine Kurzgeschichte „Dienstschluss“ aus der Kurzgeschichtensammlung „In Arbeit“ hinweisen.

 

6. Du sollst dir Hilfe holen!

Die Sichtweise von Freunden und Bekannten mag dem Ego schmeicheln. Am besten entscheiden Sie sich allerdings für Personen, die Ihr Werk nicht mögen. Klingt komisch? Anmerkungen von diesen Testlesern können Sie besser verwerten als die von denjenigen, die alles gut finden. Wenn Sie erstere von Ihrer Geschichte oder Ihrem Roman überzeugen können, dann haben Sie es geschafft.

Noch besser beurteilen kann einen Text ein Autorenkollege. Er hat das Hintergrundwissen, um bei Fehlern, die ein „gewöhnlicher“ Testleser nur als holprige Stelle empfindet, die passenden Verbesserungsvorschläge zu geben. Man darf jedoch nie aus den Augen verlieren, dass es sich bei dem beurteilten Buch um das Eigene handelt. Man muss sich treu bleiben. Man sollte auch die notwendigen Änderungen dem ureigenen Stil anpassen. Und man muss an sich glauben.

Indem ich mein Buch der Öffentlichkeit präsentiere, setze ich mich der Kritik von Fremden aus. Deswegen hilft es, sich vorweg allein im Kämmerchen mit den möglichen Einwänden zu befassen und Argumente für sein Werk zu sammeln. Vielleicht stößt man dabei auf die eine oder andere Ungereimtheit und kann sie selbst ausbügeln. Besser zu viel Zeit in die Vorbereitungsphase investieren, als später von jemand anderem darauf gestoßen zu werden. Hat man das Glück, einen Kollegen um Rat fragen zu können, stellt er einerseits seinen professionellen Blickwinkel zur Verfügung, andererseits besteht aber auch die Gefahr, ein Gemeinschaftswerk zu schaffen. Dieses Risiko sollte man im Hinterkopf behalten.

Nicht nur als „Hobbylektoren“ sollten andere Schriftsteller gefragt sein. Sobald die Veröffentlichung ? auf welche Art auch immer ? erfolgt ist, sind Kollegen unschätzbare Lieferanten von Kontakten und Erfahrungen. Ich habe das Glück, Anfang 2010 als Mitglied im Künstlerverein ART Schmidatal, einer regionalen Vereinigung von Malern, Musikern, Fotografen, Schriftstellern und anderen Kreativen, aufgenommen worden zu sein. Für Werbemaßnahmen ? unter anderem in Zeitschriften ? und Lesungen stehen mir dadurch ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung, als es für mich als einzelne Person der Fall wäre.

Ich denke, ich und viele andere Autoren zählen zu den Einzelgängern. Unter uns gibt es exzentrische Sonderlinge und manchmal schlechte Gesellschafter. Um kreativ sein zu können, brauche ich auch Zeit für mich und habe den Kopf in anderen Sphären. Deswegen ist eine Zusammenarbeit unter Schriftstellern nicht immer leicht. Wenn es aber funktioniert, dann kann sie wunderbar inspirierend und befruchtend sein. Vielleicht existiert bereits eine Autorengruppe in der Nähe, oder man versammelt selbst Gleichgesinnte um sich. Das Internet bietet glücklicherweise jede Menge Möglichkeiten, sich mit Menschen aus aller Welt zu vernetzen. Ich nutze hauptsächlich Facebook und weniger oft Xing sowie andere Internetplattformen, um meine Arbeit vorzustellen, und kann nur jedem Autor empfehlen, sich die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Schreibenden nicht entgehen zu lassen.

 

7. Du sollst das Exposé nutzen!

Will man einem Verlag sein Werk anbieten, braucht man neben einer aussagekräftigen Leseprobe auch ein sogenanntes Exposé. Darin enthalten sein müssen eine vollständige Inhaltsangabe, in der auch das Ende verraten wird, eine Beschreibung der Charaktere und ihrer Beweggründe sowie die Gründe, weshalb der Autor gerade diesen Roman, diese Geschichte geschrieben hat. Was spricht aus Sicht des Autors für das Werk?

Sie können das Exposé zum Finden von Fehlern und Ungereimtheiten in Ihrem Manuskript nutzen. Die Vorzüge des eigenen Werkes hervorzuarbeiten, die persönliche Faszination von den Charakteren an Fremde überspringen zu lassen und sich selbst anzupreisen ist manchmal gar nicht so leicht. Doch den Inhalt in komprimierter Form zu Papier zu bringen offenbart unlogische Stellen oder Auslassungen. Ist die Motivation der handelnden Personen nicht gut rübergebracht? Sind sich die Charaktere zu ähnlich? Haben Sie den Spannungsbogen nicht über die gesamte Länge des Textes gespannt? Jetzt ist Zeit, solche Mängel auszumerzen.

 

8. Du sollst dein Baby loslassen!

Ich bezeichne meine Projekte gerne als meine Kinder, obwohl ich sie im besten Fall stiefmütterlich behandle. Dennoch finde ich den Vergleich, der in Ihren Ohren vielleicht seltsam klingt, treffend. Ich ziehe sie groß, stecke mein Herzblut in ihren Fortschritt und tue alles, damit sie sich zu der besten Version ihrer selbst entwickeln. Und dazu gehört auch, ihnen Zeit für sich selbst zu schenken.

Nach dem ersten Überarbeiten lassen Sie die Geschichte oder den Roman am Besten in einer Schublade ruhen. Mit etwas zeitlichem Abstand können Sie die letzten Fehler erkennen und ausmerzen, weil Sie den Text objektiver lesen können. Aber wenn Sie sicher sind, dass Sie für den Augenblick alles Ihnen Mögliche getan haben, dann lassen Sie Ihr Baby ziehen. Packen Sie die Unterlagen zusammen, und schicken Sie sie in die Welt hinaus. Und dann heißt es jede Menge Geduld aufzubringen. Antworten können bis zu einem halben Jahr dauern.

 

Zum Schluss

Ob ich auf meiner Reise mit der Schriftstellerei getane Dinge bereue? Ich würde lügen, wenn ich Nein sagen würde. Stünde ich noch einmal vor der Entscheidung, meine Krimireihe sofort zu veröffentlichen oder zuzuwarten, würde ich mir mehr Zeit geben. Ich würde mich nicht so unbedarft und blauäugig in das Abenteuer stürzen. Nicht umsonst bin ich gerade dabei, einige Dinge an meinen Büchern zu verändern. Allerdings habe ich durch die Veröffentlichung wichtige Erfahrungen gemacht und Kontakte geknüpft, die ich nicht missen möchte. Meine Entscheidung hat mich zu dem Punkt gebracht, an dem ich jetzt stehe.

Ich wünsche jedem Kollegen alles Gute auf dieser Reise, die jedes Mal anders ist, jedes Mal mitreißend, überwältigend und die eigene Welt verändernd.

Vom Wort zum Buch